Daniel Koschitzki

Nocturne

Amsterdam Loeki Stardust Quartet

Nocturne

Channel Classics – 2005 – CCS SA 22205
(Vertrieb: Harmonia Mundi)

Daniel Brüggen, Blockflöte
Bertho Driever, Blockflöte
Daniel Koschitzki, Blockflöte
Karel van Steenhoven, Blockflöte

L.E. Jardin: Nocturne No.3 in g-minor, Allegro

J.Chr. Bach: Quartet in A-major, Allegro

W.A. Mozart: Fugue (KV 546)

Lange vor seiner Verklärung zum romantischen Nachtstück war das "Nocturne" oder Notturno in der Musik des 18. Jahrhunderts ein mehrsätziges Instrumentalwerk leichten Charakters, das vor allem an den Fürstenhäusern zur Unterhaltung aufgespielt wurde. Man darf es wohl als einen der Boten einer neuen Ära bezeichnen, in der die Empfindsamkeit, echte Gefühle und eine Hochschätzung alles Naturhaften im gesellschaftlichen Leben Einzug hielten. Diese spannende Zeit des Wandels und der Umbrüche hat das Amsterdam Loeki Stardust Quartet in der CD "Nocturne" musikalisch eingefangen: Spätbarocke Kompositionen von Händel oder Pachelbel, die meist in der Form beschwingter Tanzsätze bereits im Gewand der neuen Einfachheit daherkommen. Der Inbegriff des empfindsamen Stils in der Klangsprache des jüngsten Bachsohns Johann Christian Bach. Oder eine Fuge aus der Feder des Genius Wolfgang Amadeus Mozart – quasi Rückbesinnung und doch auch gleichzeitige Überhöhung barocker Komplexität. So spannt das Amsterdam Loeki Stardust Quartet einen weiten Bogen über ein aufregendes Jahrhundert und erzählt dabei doch eine in sich abgerundete, stimmige Geschichte, die von der ersten bis zur letzten Minute zu fesseln weiß.

"Never mind how they got their name, these tootlers are the best!"
Audiophile Audition

Channel Classics

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